Rechtssatz RS0046301
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0046301
Entscheidungsdatum
29.03.2022
Rechtssatz
Zweckmäßigkeitserwägungen im Sinne des § 111 Abs 1 JN können vom OGH im Rahmen einer Entscheidung nach § 28 JN nicht angestellt werden.Zweckmäßigkeitserwägungen im Sinne des Paragraph 111, Absatz eins, JN können vom OGH im Rahmen einer Entscheidung nach Paragraph 28, JN nicht angestellt werden.
Entscheidungstexte
- 6 Nd 550/77
Entscheidungstext OGH 15.12.1977 6 Nd 550/77
Veröff: RZ 1978/46 S 86 = SZ 50/165
- 4 Nc 11/09v
Entscheidungstext OGH 06.07.2009 4 Nc 11/09v
Vgl; Beisatz: Welches Gericht ordiniert wird, bleibt dem Obersten Gerichtshof überlassen; dabei sind Kriterien der Sach- und Parteinähe bzw der Zweckmäßigkeit zu berücksichtigen. (T1)
- 7 Nc 8/14g
Entscheidungstext OGH 04.06.2014 7 Nc 8/14g
Aber; Beisatz: Kriterien bei der Auswahl des örtlich zuständigen Gerichts nach § 28 JN sind die Sach‑ und Parteinähe, zB die Wertung des § 109 Abs 1 JN, wonach ein dem Pflegebefohlenen räumlich nahes Gericht entscheiden soll. (T2)
Beisatz: Hier: Ordination nicht an das nächste, sondern an ein geringfügig weiter entferntes Bezirksgericht, weil die dort nunmehr zuständige Richterin bereits mit der Rechtssache vormals betraut war. (T3)
- 6 Nc 12/19w
Entscheidungstext OGH 23.05.2019 6 Nc 12/19w
Vgl; Beis wie T1
- 10 Nc 3/22f
Entscheidungstext OGH 29.03.2022 10 Nc 3/22f
Vgl; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0046301
Zuletzt aktualisiert am
25.05.2022
Dokumentnummer
JJR_19771215_OGH0002_0060ND00550_7700000_002