Rechtssatz RS0046687
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0046687
Entscheidungsdatum
24.09.2019
Rechtssatz
Sowohl § 88 Abs 1 JN als auch § 104 JN erfordern, dass in der Vereinbarung der Ort des Gerichtsstandes bzw des Erfüllungsortes namentlich angeführt ist. Auch die Bezugnahme auf eine der Vertragsurkunde nicht angeschlossene Urkunde genügt nicht.Sowohl Paragraph 88, Absatz eins, JN als auch Paragraph 104, JN erfordern, dass in der Vereinbarung der Ort des Gerichtsstandes bzw des Erfüllungsortes namentlich angeführt ist. Auch die Bezugnahme auf eine der Vertragsurkunde nicht angeschlossene Urkunde genügt nicht.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 624/50
Entscheidungstext OGH 22.11.1951 3 Ob 624/50
Veröff: EvBl 1951/19 S 42
- 4 Ob 1547/95
Entscheidungstext OGH 28.03.1995 4 Ob 1547/95
Auch
- 4 Ob 1599/95
Entscheidungstext OGH 11.07.1995 4 Ob 1599/95
Vgl; Beisatz: Die generelle Bezugnahme auf - nicht unterschriebene - AGB mit einer Gerichtsstandsklausel ist selbst dann nicht ausreichend, wenn die AGB der Vertragsurkunde (dem schriftlichen Angebot) beigefügt sind. (T1)
- 7 Ob 30/19s
Entscheidungstext OGH 27.02.2019 7 Ob 30/19s
Auch
- 6 Ob 120/19v
Entscheidungstext OGH 24.09.2019 6 Ob 120/19v
nur: Sowohl § 88 Abs 1 JN als auch § 104 JN erfordern, dass in der Vereinbarung der Ort des Gerichtsstandes bzw des Erfüllungsortes namentlich angeführt ist. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0046687
Zuletzt aktualisiert am
15.10.2019
Dokumentnummer
JJR_19511122_OGH0002_0030OB00624_5000000_001