Rechtssatz RS0048011
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0048011
Entscheidungsdatum
28.01.2011
Rechtssatz
Die Eltern können die Besuchsrechtsausübung einvernehmlich regeln, eine bindende Wirkung kommt einer derartigen Vereinbarung aber nur zu, wenn sie vom Pflegschaftsgericht genehmigt wurde.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 568/92
Entscheidungstext OGH 09.09.1992 2 Ob 568/92
- 4 Ob 14/97f
Entscheidungstext OGH 28.01.1997 4 Ob 14/97f
- 9 Ob 116/99w
Entscheidungstext OGH 02.06.1999 9 Ob 116/99w
- 2 Ob 133/07h
Entscheidungstext OGH 12.07.2007 2 Ob 133/07h
Auch; Beisatz: Eine einvernehmliche Regelung ist weiterhin (§ 110 Abs 1 AußStrG 2005) nur unter der Voraussetzung vollstreckbar, dass sie gerichtlich genehmigt worden ist. (T1)
- 5 Ob 167/09h
Entscheidungstext OGH 19.01.2010 5 Ob 167/09h
Vgl; Beisatz: Die Anordnung von Zwangsmitteln nach § 79 Abs 2 AußStrG zur Durchsetzung von Besuchsrechtsregelungen sieht § 110 Abs 1 AußStrG nur für gerichtliche oder gerichtlich genehmigte Regelungen vor. (T2)
- 6 Ob 101/10m
Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 101/10m
Vgl; Beis wie T1; Beis ähnlich wie T2
- 6 Ob 253/10i
Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 253/10i
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0048011
Zuletzt aktualisiert am
03.03.2011
Dokumentnummer
JJR_19920909_OGH0002_0020OB00568_9200000_002