Rechtssatz RS0048616
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0048616
Entscheidungsdatum
25.03.1981
Rechtssatz
Die nach §§ 163 c und 163 d ABGB rechtswirksame Feststellung der Vaterschaft durch Anerkenntnis verhindert die sachliche Erledigung einer auf § 163 ABGB (aF) gestützten Vaterschaftsklage gegen einen anderen Mann; sie stellt ein Prozeßhindernis im Sinne des § 240 Abs 3 ZPO dar, das zur Klagszurückweisung führt. Die früher (zur rechtlichen Bedeutung eines Vaterschaftsanerkenntnisses) abweichende Rechtsprechung ist durch das UeKindG überholt.Die nach Paragraphen 163, c und 163 d ABGB rechtswirksame Feststellung der Vaterschaft durch Anerkenntnis verhindert die sachliche Erledigung einer auf Paragraph 163, ABGB (aF) gestützten Vaterschaftsklage gegen einen anderen Mann; sie stellt ein Prozeßhindernis im Sinne des Paragraph 240, Absatz 3, ZPO dar, das zur Klagszurückweisung führt. Die früher (zur rechtlichen Bedeutung eines Vaterschaftsanerkenntnisses) abweichende Rechtsprechung ist durch das UeKindG überholt.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 36/73
Entscheidungstext OGH 06.03.1973 3 Ob 36/73
Veröff: SZ 46/30 = RZ 1973/114 S 85
- 3 Ob 515/80
Entscheidungstext OGH 25.03.1981 3 Ob 515/80
nur: Die nach §§ 163 c und 163 d ABGB rechtswirksame Feststellung der Vaterschaft durch Anerkenntnis verhindert die sachliche Erledigung einer auf § 163 ABGB (aF) gestützten Vaterschaftsklage gegen einen anderen Mann; sie stellt ein Prozeßhindernis im Sinne des § 240 Abs 3 ZPO dar, das zur Klagszurückweisung führt. (T1) Beisatz: Kein Prozeßhindernis (sondern sogar Voraussetzung) für Klage des Staatsanwalts nach § 163 c Abs 1 Z 3 ABGB. (T2) Veröff: SZ 54/40 = JBl 1982,99 (zustimmend Schwimann) = ÖA 1983,47
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0048616
Dokumentnummer
JJR_19730306_OGH0002_0030OB00036_7300000_002