Rechtssatz RS0054015
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0054015
Entscheidungsdatum
14.12.2023
Rechtssatz
Präjudizialität liegt dann vor, wenn die Norm bei der von dem Gericht zu treffenden Entscheidung unmittelbar anzuwenden ist. Ob die Aufhebung der fraglichen Gesetzesbestimmung auf das Ergebnis der gerichtlichen Entscheidung von Einfluss ist, ist nicht von Bedeutung; in die Prüfung der Frage, wie ohne Berücksichtigung dieser Norm zu entscheiden, ist, ist erst einzutreten, wenn sie vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben wurde.
Entscheidungstexte
- 9 ObA 152/92
Entscheidungstext OGH 16.09.1992 9 ObA 152/92
- 9 ObA 80/94
Entscheidungstext OGH 04.05.1994 9 ObA 80/94
- 8 ObS 93/02p
Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 ObS 93/02p
Vgl auch; nur: Präjudizialität liegt dann vor, wenn die Norm bei der von dem Gericht zu treffenden Entscheidung unmittelbar anzuwenden ist. (T1)
- 8 ObA 80/10p
Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 ObA 80/10p
Auch
- 1 Ob 202/14h
Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 202/14h
Auch
- 2 Ob 178/23z
Entscheidungstext OGH 14.12.2023 2 Ob 178/23z
vgl; Beisatz: Hier: Aufhebungsantrag zu einer Verordnungsbestimmung, die einer vom Verfassungsgerichtshof mit Übergangsfrist aufgehobenen gesetzlichen Bestimmung entspricht, jedoch selbst nicht Gegenstand der Prüfung durch den Verfassungsgerichtshof war. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0054015
Zuletzt aktualisiert am
27.02.2024
Dokumentnummer
JJR_19920916_OGH0002_009OBA00152_9200000_004