Rechtssatz RS0057759
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0057759
Entscheidungsdatum
21.12.2015
Rechtssatz
Der Gesetzgeber zieht die einvernehmliche Aufteilung des Vermögens der gerichtlichen Entscheidung vor; daher bestehen gegen eine Vereinbarung der Parteien über einen Verfahrensstillstand zwecks außergerichtlicher Regelung des Aufteilungsanspruches keine Bedenken. Dies gilt auch für außergerichtliche Vergleichsgespräche vor Einleitung des Aufteilungsverfahrens.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 536/92
Entscheidungstext OGH 19.02.1992 1 Ob 536/92
- 6 Ob 209/07i
Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 209/07i
Vgl auch; Beisatz: Außergerichtliche Vergleichsgespräche vor Einleitung des Aufteilungsverfahrens bewirken eine Hemmung des Ablaufs der Präklusivfrist des § 95 EheG, sofern nur der Aufteilungsantrag nach Abbruch der Vergleichsverhandlungen ohne unnötigen Aufschub eingebracht wird. (T1)
- 3 Ob 205/08f
Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 205/08f
Auch; Beis wie T1
- 4 Ob 44/10i
Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 44/10i
Vgl auch; Beis wie T1
- 1 Ob 94/12y
Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 94/12y
Vgl auch; Beis wie T1
- 1 Ob 111/14a
Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 111/14a
Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Werden Vergleichsgespräche noch mehrere Wochen vor Ablauf der Frist abgebrochen, ist darzulegen, warum die Einbringung binnen der noch verbliebenen offenen Frist unmöglich oder unzumutbar wäre, und somit der Eintritt der Ablaufhemmung darzustellen. (T2)
- 5 Ob 178/15k
Entscheidungstext OGH 21.12.2015 5 Ob 178/15k
Vgl auch; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0057759
Zuletzt aktualisiert am
09.02.2016
Dokumentnummer
JJR_19920219_OGH0002_0010OB00536_9200000_001