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Rechtssatz RS0059963×

Rechtssatz RS0059963

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0059963

Geschäftszahl

6Ob656/82; 6Ob170/07d

Entscheidungsdatum

13.09.2007

Norm

GmbHG §15a
GmbHG nF §16 Abs2
GmbHG §16a

Rechtssatz

Das Gericht kann nach einem auf Abberufung lautenden Urteil der Gesellschaft keinen neuen Geschäftsführer - abgesehen von den Fällen des Paragraph 15, a GmbHG - aufzwingen. Es ist nach einem derartigen Urteil Sache der Gesellschafter der GmbH, einen neuen Geschäftsführer zu bestellen. Unterlassen sie eine Bestellung, so kann ein Beteiligter und unter Umständen auch ein Gesellschafter beim Registergericht den Antrag auf vorläufige Bestellung eines Geschäftsführers gemäß Paragraph 15, a GmbHG stellen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 656/82
    Entscheidungstext OGH 09.06.1982 6 Ob 656/82
    Veröff: SZ 55/86 = JBl 1983,262 = GesRZ 1982,253
  • 6 Ob 170/07d
    Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 170/07d
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Rücktritt des Alleingesellschafters als alleinvertretungsbefugter Geschäftsführer. Ein amtwegiges Vorgehen zur Installierung handlungsfähiger Organe der Gesellschaft ist nicht normiert; das Gesetz überlässt es den wirtschaftlich interessierten Beteiligten, dafür zu sorgen. (T1); Veröff: SZ 2007/145

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0059963

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.05.2011

Dokumentnummer

JJR_19820609_OGH0002_0060OB00656_8200000_006