Rechtssatz RS0060052
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060052
Entscheidungsdatum
30.08.2016
Rechtssatz
Sonderrechte sind Vorrechte einzelner Gesellschafter vor den übrigen, die ihnen ohne ihre Zustimmung nicht entzogen werden können.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 529/89
Entscheidungstext OGH 26.04.1989 1 Ob 529/89
Veröff: GesRZ 1989,223 = WBl 1989,280 = RdW 1989,328
- 4 Ob 229/07s
Entscheidungstext OGH 20.05.2008 4 Ob 229/07s
Ähnlich; Beisatz: Hier: Für Gesellschaft bürgerlichen Rechts. (T1); Veröff: SZ 2008/65
- 6 Ob 143/16x
Entscheidungstext OGH 30.08.2016 6 Ob 143/16x
Vgl; Beisatz: Auch eine in den Gesellschaftsvertrag aufgenommene gesetzliche Regel kann ein Sonderrecht im Sinn des § 50 Abs 4 GmbHG sein. Ob dies zutrifft, muss im Weg der Auslegung ermittelt werden (hier: Die gesetzliche Gewinnverteilungsregel des § 82 Abs 2 GmbHG war nicht im Gesellschaftsvertrag enthalten, weshalb die Gesellschafter kein Sonderrecht im Sinn des § 50 Abs 4 GmbHG auf eine dem § 82 Abs 2 GmbHG entsprechende Gewinnverteilung hatten). (T2); Veröff: SZ 2016/82
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0060052
Zuletzt aktualisiert am
04.05.2018
Dokumentnummer
JJR_19890426_OGH0002_0010OB00529_8900000_003