Rechtssatz RS0060358
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060358
Entscheidungsdatum
25.11.2003
Rechtssatz
Zur Einverleibung des Pfandrechtes ist der Nachweis einer gültigen Forderung und eines gültigen Rechtsgrundes zum Pfandrecht erforderlich.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 75/88
Entscheidungstext OGH 25.10.1988 5 Ob 75/88
Veröff: SZ 61/222 = NZ 1991,34 (Hofmeister)
- 5 Ob 257/03k
Entscheidungstext OGH 25.11.2003 5 Ob 257/03k
Vgl aber; Beisatz: § 26 Abs 2 GBG verlangt nur den urkundlichen Nachweis eines gültigen Rechtsgrundes für das einzuverleibende (vorzumerkende) Recht, wogegen aus § 36 GBG abzuleiten ist, dass die zu sichernde Forderung - ihr Bestand oder wenigstens die Möglichkeit ihres Entstehens - lediglich präzisiert und glaubhaft gemacht werden muss. (T1); Beisatz: Ablehnung der in der Entscheidung 5Ob41/84 vertretenen Rechtsansicht, dass dem Grundbuchsgericht anlässlich der Einverleibung eines Pfandrechts der Rechtsgrund der gesicherten Forderung zu belegen wäre. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0060358
Dokumentnummer
JJR_19881025_OGH0002_0050OB00075_8800000_002