Rechtssatz RS0060532
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060532
Entscheidungsdatum
10.04.2014
Rechtssatz
Im Grundbuchsverfahren scheiden zeitaufwendige Versuche, das fremde Recht festzustellen, schon deshalb aus, weil allein auf Grund der vorgelegten Urkunden zu entscheiden ist.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 106/92
Entscheidungstext OGH 30.06.1992 5 Ob 106/92
Veröff: NZ 1993,133 (Hofmeister, 135)
- 5 Ob 152/04w
Entscheidungstext OGH 09.11.2004 5 Ob 152/04w
Ähnlich; Beisatz: Auch die Feststellung und Bewertung von zweifelhaftem Völkergewohnheitsrecht als Voraussetzung für die Bejahung einer Staatenrechtsnachfolge scheidet im Grundbuchsverfahren aus. (T1)
- 5 Ob 238/04t
Entscheidungstext OGH 09.11.2004 5 Ob 238/04t
Beisatz: Ein Antragsteller hat authentische (amtlich publizierte) Fassungen der Staatsverträge, auf die er sich stützen will, samt beglaubigter Übersetzung vorzulegen. (T2); Beis wie T1
- 6 Ob 226/09t
Entscheidungstext OGH 15.04.2010 6 Ob 226/09t
Auch; Beisatz: Im Hinblick auf die schon aus Gründen der Aktualität des Firmenbuchs gebotene rasche Erledigung von Anträgen im Firmenbuchverfahren trifft die Parteien im Firmenbuchverfahren in Ansehung der Ermittlung ausländischen Rechts eine verstärkte Mitwirkungspflicht. (T3); Veröff: SZ 2010/35
- 6 Ob 224/13d
Entscheidungstext OGH 10.04.2014 6 Ob 224/13d
Vgl; Beis wie T3; Veröff: SZ 2014/34
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0060532
Zuletzt aktualisiert am
03.03.2016
Dokumentnummer
JJR_19920630_OGH0002_0050OB00106_9200000_002