Rechtssatz RS0060852
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060852
Entscheidungsdatum
28.08.2013
Rechtssatz
Die Unterschrift des Machtgebers auf einer solchen Vollmacht bedarf - wie das Rangordnungsgesuch selbst (§ 53 Abs 3 GBG) - der gerichtlichen oder notariellen Beglaubigung.Die Unterschrift des Machtgebers auf einer solchen Vollmacht bedarf - wie das Rangordnungsgesuch selbst (Paragraph 53, Absatz 3, GBG) - der gerichtlichen oder notariellen Beglaubigung.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 19/91
Entscheidungstext OGH 12.03.1991 5 Ob 19/91
- 5 Ob 134/95
Entscheidungstext OGH 24.10.1995 5 Ob 134/95
Vgl auch; Beisatz: Hier: keine gerichtliche oder notarielle Beglaubigung der Unterschrift des einschreitenden Masseverwalters, wenn die Genehmigungsklausel des Konkursgerichtes (hier: für ein Ranganmerkungsgesuch) vorliegt. (T1)
Veröff: SZ 68/200
- 5 Ob 150/05b
Entscheidungstext OGH 12.07.2005 5 Ob 150/05b
Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Die Entbehrlichkeit der Beglaubigung der Unterschrift der für die Antragstellerin einschreitenden Person wäre nur dann gegeben, wenn die genehmigte Urkunde sie auch als Einschreiter umfasst. (T2)
Beisatz: Hier: Sachwalter. (T3)
- 5 Ob 47/13t
Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 47/13t
Auch; Beisatz: Auch eine „qualifizierte“ Vorsorgevollmacht nach § 284f ABGB ohne notarielle oder gerichtliche Beglaubigung der Unterschrift ist nicht ausreichend. (T4); Veröff: SZ 2013/74
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0060852
Zuletzt aktualisiert am
25.01.2016
Dokumentnummer
JJR_19910312_OGH0002_0050OB00019_9100000_004