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Rechtssatz RS0061171×

Rechtssatz RS0061171

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0061171

Entscheidungsdatum

28.07.2020

Rechtssatz

Aus der Bezugnahme in Artikel 5, Absatz eins, MRK ebenso wie in Artikel eins, Absatz 2, BVG pers Frh auf die "gesetzlich vorgeschriebene Weise" folgt, dass bei der Entscheidung über eine Grundrechtsbeschwerde nicht nur zu prüfen ist, ob die angefochtene gerichtliche Entscheidung oder Verfügung mit den einschlägigen Verfassungsbestimmungen (Artikel 5, MRK und BVG pers Frh) im Einklang steht, sondern auch, ob die einfachgesetzlichen Rechtsvorschriften, insbesondere die StPO, richtig angewendet wurden. Jede Verletzung einer einfachgesetzlichen Vorschrift, die das Grundrecht auf persönliche Freiheit berührt, bewirkt eine Grundrechtsverletzung.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 16/93
    Entscheidungstext OGH 11.02.1993 13 Os 16/93
    Veröff: EvBl 1993/86 S 349 = RZ 1993/41 S 119
  • 11 Os 136/06v
    Entscheidungstext OGH 23.01.2007 11 Os 136/06v
    Vgl auch
  • 13 Os 122/08b
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 13 Os 122/08b
    Vgl
  • 11 Os 51/20i
    Entscheidungstext OGH 28.07.2020 11 Os 51/20i
    Vgl; Beisatz: Über § 5 Abs 1 StPO fließen in § 106 Abs 1 StPO auch die Garantien der MRK ein. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0061171

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.09.2020

Dokumentnummer

JJR_19930211_OGH0002_0130OS00016_9300000_002