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Rechtssatz RS0061561×

Rechtssatz RS0061561

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0061561

Geschäftszahl

7Ob131/57; 8Ob242/62; 5Ob515/80; 8ObS5/20y

Entscheidungsdatum

23.10.2020

Rechtssatz

Die jeden offenen Gesellschafter zustehende Vertretungsmacht findet ihre Grenze in den Grundlagen des Gesellschaftsverhältnisses. Es kann daher der eine Gesellschafter nicht gegen den Willen des anderen das Unternehmen veräußern. Dies würde einer Auflösung des Gesellschaftsverhältnisses gleichkommen. Die Auflösung ist aber nur in den Fällen und in der Form möglich, in der sie vom Gesetze vorgesehen ist.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 131/57
    Entscheidungstext OGH 27.03.1957 7 Ob 131/57
    Veröff: EvBl 1957/253 S 387
  • 8 Ob 242/62
    Entscheidungstext OGH 13.07.1962 8 Ob 242/62
    Veröff: JBl 1963,320
  • 5 Ob 515/80
    Entscheidungstext OGH 26.02.1980 5 Ob 515/80
    Auch; Veröff: EvBl 1980/121 S 397 = GesRZ 1980,83 (hiezu kritisch Ostheim)
  • 8 ObS 5/20y
    Entscheidungstext OGH 23.10.2020 8 ObS 5/20y
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0061561

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.01.2021

Dokumentnummer

JJR_19570327_OGH0002_0070OB00131_5700000_004