Rechtssatz RS0062299
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0062299
Geschäftszahl
1Ob80/74; 4Ob581/81; 6Ob530/84; 8Ob578/83; 8Ob520/86; 7Ob706/89; 4Ob265/02b; 4Ob288/02k
Entscheidungsdatum
21.01.2003
Rechtssatz
Für die Frage, ob zwischen Bank und Kunden ein Kontokorrentverhältnis angenommen werden kann, kommt es nicht allein auf den buchmäßigen Vorgang, sondern auch auf den Willen der Parteien an, der darauf gerichtet sein muß, daß die einzelnen Posten des Kontos nicht selbständig geltend gemacht werden, sondern zuzüglich Zinsen in den bei Abschluß der Rechnungsperiode sich ergebenden Saldo übergehen sollen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 80/74
Entscheidungstext OGH 22.05.1974 1 Ob 80/74
Veröff: EvBl 1975/7 S 18
- 4 Ob 581/81
Entscheidungstext OGH 14.12.1982 4 Ob 581/81
- 6 Ob 530/84
Entscheidungstext OGH 29.03.1984 6 Ob 530/84
Beisatz: Dieser Wille wird im Regelfall bei der Kontoführung nicht ausdrücklich erklärt, sondern durch schlüssige Handlungen, etwa durch die Anerkennung der AGBKr (ab Fassung 1971 Kreditunternehmungen) als Vertragsgrundlage zum Ausdruck gebracht. (T1) Veröff: SZ 57/66 = NZ 1986,15
- 8 Ob 578/83
Entscheidungstext OGH 29.03.1984 8 Ob 578/83
nur: Für die Frage, ob ein Kontokorrentverhältnis angenommen werden kann, kommt es auf den Willen der Parteien an, der darauf gerichtet sein muß, daß die einzelnen Posten des Kontos nicht selbständig geltend gemacht werden, sondern zuzüglich Zinsen in den bei Abschluß der Rechnungsperiode sich ergebenden Saldo übergehen sollen. (T2) Veröff: HS XIV/XV/27
- 8 Ob 520/86
Entscheidungstext OGH 06.06.1986 8 Ob 520/86
- 7 Ob 706/89
Entscheidungstext OGH 25.01.1990 7 Ob 706/89
nur T2; Veröff: ÖBA 1990,720
- 4 Ob 265/02b
Entscheidungstext OGH 17.12.2002 4 Ob 265/02b
Veröff: SZ 2002/173
- 4 Ob 288/02k
Entscheidungstext OGH 21.01.2003 4 Ob 288/02k
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0062299
Dokumentnummer
JJR_19740522_OGH0002_0010OB00080_7400000_006