Rechtssatz RS0062839
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0062839
Geschäftszahl
8Ob83/75; 5Ob553/78; 2Ob539/78; 1Ob649/80; 1Ob777/80; 7Ob761/81; 1Ob627/81; 1Ob554/93; 7Ob228/97y
Entscheidungsdatum
29.10.1997
Rechtssatz
Der Alleinauftrag unterscheidet sich vom gewöhnlichen Maklerauftrag dadurch, daß der Auftraggeber auf sein Widerrufsrecht auf bestimmte Zeit verzichtet und sich verpflichtet, die vereinbarte Vermittlungsprovision auch dann zu bezahlen, wenn er den Vermittlungsauftrag widerruft oder den Abschluß mit Hilfe eines anderen Maklers tätigt.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 83/75
Entscheidungstext OGH 14.05.1975 8 Ob 83/75
Veröff: SZ 48/60 = EvBl 1976/35 S 72
- 5 Ob 553/78
Entscheidungstext OGH 25.04.1978 5 Ob 553/78
- 2 Ob 539/78
Entscheidungstext OGH 06.07.1978 2 Ob 539/78
- 1 Ob 649/80
Entscheidungstext OGH 17.09.1980 1 Ob 649/80
Beisatz: Eine solche Vereinbarung ist nichts anderes, als die vorweggenommene Pauschalierung des befürchteten Vertrauensschadens. (T1) Veröff: SZ 53/117 = EvBl 1981/73 S 240
- 1 Ob 777/80
Entscheidungstext OGH 17.12.1980 1 Ob 777/80
- 1 Ob 627/81
Entscheidungstext OGH 16.12.1981 1 Ob 627/81
Veröff: EvBl 1982/116 S 398
- 7 Ob 761/81
Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 761/81
- 1 Ob 554/93
Entscheidungstext OGH 02.07.1993 1 Ob 554/93
Auch; Beisatz: Eine weitere Unterscheidung besteht darin, daß den Makler die Verpflichtung trifft, sich nach Kräften für die Ausführung des Auftrages einzusetzen. (T2)
- 7 Ob 228/97y
Entscheidungstext OGH 29.10.1997 7 Ob 228/97y
Ähnlich
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0062839
Dokumentnummer
JJR_19750514_OGH0002_0080OB00083_7500000_005