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Rechtssatz RS0062986

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0062986

Geschäftszahl

5Ob238/73; 1Ob294/01v

Entscheidungsdatum

26.02.2002

Norm

Krnt JagdG 1961 §30 Abs2

Rechtssatz

Ein Vertrag, mit dem der Pächter einer Gemeindejagd auf einem bestimmten Teil des Jagdgebietes einem anderen gegen Entgelt das Recht der Jagdausübung und der Aneignung des erlegten Wildes überläßt und in dem betreffenden Gebiet weder die Jagdaufsicht zu besorgen noch für Wildschäden zu haften hat, ist rechtlich nichts anderes als eine (teilweise) Afterverpachtung der Jagd im Sinne des Paragraph 30, Absatz 2, des Krnt JagdG vergleiche VwGHSlg 14672 A zu Paragraphen 16, 39, nö JagdG LGBl 1902/42), kein bloßer Wildabschußvertrag und keine Gesellschaft bürgerlichen Rechtes.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 238/73
    Entscheidungstext OGH 19.12.1973 5 Ob 238/73
    Veröff: SZ 46/124 = JBl 1974,431
  • 1 Ob 294/01v
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 294/01v
    Vgl; Beisatz: Eine Unterverpachtung hat die Überlassung sämtlicher sich aus den Bestimmungen des JG ergebenden Rechte und Pflichten zur Voraussetzung. (T1) Beisatz: Die Erlaubnis zur Jagdausübung stellt keine Subpacht dar. Eine solche würde die Weitergabe des von der Jagdgesellschaft gepachteten Jagdrechts ohne jede Möglichkeit einer Einflussnahme durch die Jagdgesellschaft bedeuten. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0062986

Dokumentnummer

JJR_19731219_OGH0002_0050OB00238_7300000_004