Rechtssatz RS0065852
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0065852
Entscheidungsdatum
11.05.1994
Rechtssatz
Das Verbot wendet sich sowohl an denjenigen, der die Tätigkeit ausübt, als auch denjenigen, der sie anordnet, duldet oder entgegennimmt. Der Zweck dieses Verbotes ist offensichtlich, seine Behandlung von Menschen durch Personen, welche die im Gesetz vorgesehene Ausbildung nicht tatsächlich genossen haben, unter allen Umständen zu vermeiden.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 42/75
Entscheidungstext OGH 07.10.1975 4 Ob 42/75
Veröff: SozM ID,981 = Arb 9401
- 9 ObA 35/88
Entscheidungstext OGH 15.06.1988 9 ObA 35/88
Vgl auch; Beisatz: Daher auch keine schlüssige Änderung des Arbeitsvertrages im Umfang der vom Verbot betroffenen Arbeitsleistungen. (T1)
- 9 ObA 22/92
Entscheidungstext OGH 29.04.1992 9 ObA 22/92
Vgl auch; Beisatz: Die Entlohnung richtet sich diesbezüglich aber nicht nach dem verschafften Nutzen, sondern es gebührt dem Dienstnehmer im Sinne des § 1152 ABGB dafür ein angemessenes Entgelt. (T2) Veröff: Arb 11024
- 10 ObS 109/94
Entscheidungstext OGH 11.05.1994 10 ObS 109/94
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0065852
Dokumentnummer
JJR_19751007_OGH0002_0040OB00042_7500000_006