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Rechtssatz RS0066389×

Rechtssatz RS0066389

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0066389

Geschäftszahl

10Os12/71; 10Os259/71; 10Os86/77; 13Os184/83; 11Os70/90 (11Os71/90)

Entscheidungsdatum

03.10.1990

Rechtssatz

Zur Frage der materiellen Beweislast der Anklagebehörde. Es ist Aufgabe des Gerichtes, eindeutige und mangelfreie Feststellungen dahin zu treffen ob der Angeklagte die Mittel zu seinem Unterhalt besaß oder, falls dies nicht der Fall war, ob er sich in zumutbarer Weise bemühte, diese redlich zu erwerben.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 12/71
    Entscheidungstext OGH 23.02.1971 10 Os 12/71
    Veröff: EvBl 1971/316 S 587
  • 10 Os 259/71
    Entscheidungstext OGH 15.02.1972 10 Os 259/71
    Beisatz: Nur dann, wenn in beiden Richtungen negative Feststellungen vorliegen, ist die Zurechnung eines geschäftslosen und erwerbslosen Umherziehens als Übertretung der Landstreicherei nach dem § 1 leg cit gerechtfertigt. (T1)
  • 10 Os 86/77
    Entscheidungstext OGH 27.07.1977 10 Os 86/77
    Vgl aber; Beisatz: Kein formelle Beweislast im österreichischen Strafverfahren. (T2) Veröff: RZ 1977/118 S 220
  • 13 Os 184/83
    Entscheidungstext OGH 17.11.1983 13 Os 184/83
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 11 Os 70/90
    Entscheidungstext OGH 03.10.1990 11 Os 70/90
    Vgl; Beisatz: Das österreichische Strafprozeßrecht kennt keine Beweislastverteilung. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0066389

Dokumentnummer

JJR_19710223_OGH0002_0100OS00012_7100000_001