Rechtssatz RS0069538
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0069538
Entscheidungsdatum
28.03.2023
Rechtssatz
Die angemessene Entschädigung im Sinne des § 8 Abs 3 MRG ist so zu verstehen, dass dem Mieter als Ausgleich für die hinzunehmenden Beeinträchtigungen das gesamte subjektive Interesse gebührt, das er - bezogen auf seine jetzige Vermögensposition - an der Integrität seines Mietrechtsbesitzes gehabt hätte.Die angemessene Entschädigung im Sinne des Paragraph 8, Absatz 3, MRG ist so zu verstehen, dass dem Mieter als Ausgleich für die hinzunehmenden Beeinträchtigungen das gesamte subjektive Interesse gebührt, das er - bezogen auf seine jetzige Vermögensposition - an der Integrität seines Mietrechtsbesitzes gehabt hätte.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 16/95
Entscheidungstext OGH 14.03.1995 5 Ob 16/95
Veröff: SZ 68/51
- 5 Ob 17/95
Entscheidungstext OGH 14.03.1995 5 Ob 17/95
- 5 Ob 54/01d
Entscheidungstext OGH 27.03.2001 5 Ob 54/01d
Vgl auch
- 5 Ob 229/04v
Entscheidungstext OGH 12.10.2004 5 Ob 229/04v
Vgl auch
- 5 Ob 61/09w
Entscheidungstext OGH 12.05.2009 5 Ob 61/09w
Auch; Beisatz: Die in § 8 Abs 3 MRG vorgesehene Entschädigung des Mieters setzt die Bejahung einer Duldungspflicht voraus, kann aber eine solche nicht begründen. (T1); Beisatz: Eine dem dritten Fall des § 18c Abs 2 MRG entsprechende Bestimmung ist in § 8 Abs 2 MRG nicht enthalten. (T2)
- 5 Ob 234/10p
Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 234/10p
Vgl auch; Veröff: SZ 2011/66
- 10 Ob 23/22p
Entscheidungstext OGH 28.03.2023 10 Ob 23/22p
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0069538
Zuletzt aktualisiert am
24.05.2023
Dokumentnummer
JJR_19950314_OGH0002_0050OB00016_9500000_004