Rechtssatz RS0069559
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0069559
Entscheidungsdatum
13.10.2009
Rechtssatz
Die Obergrenze des angemessenen Mietzinses ist unter Bedachtnahme auf alle erhobenen wertbestimmenden Faktoren im Einzelfall nach § 273 ZPO nach richterlichem Ermessen nach objektiven Gesichtspunkten zu bestimmen.Die Obergrenze des angemessenen Mietzinses ist unter Bedachtnahme auf alle erhobenen wertbestimmenden Faktoren im Einzelfall nach Paragraph 273, ZPO nach richterlichem Ermessen nach objektiven Gesichtspunkten zu bestimmen.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 80/85
Entscheidungstext OGH 15.10.1985 5 Ob 80/85
- 5 Ob 294/98s
Entscheidungstext OGH 24.11.1998 5 Ob 294/98s
Vgl; Beisatz: Der freien Überzeugung des Richters im Sinne des § 273 ZPO kommt besonders große Bedeutung zu, wenn "das Übliche" trotz Beiziehung eines Sachverständigen - etwa mangels Vergleichsobjekten - nicht ausreichend ermittelt werden kann oder wenn ungewöhnliche Umstände vorliegen (MietSlg 37.301). (T1)
- 5 Ob 260/00x
Entscheidungstext OGH 24.10.2000 5 Ob 260/00x
Vgl auch; Beisatz: Die Feststellung des nach § 16 Abs 1 MRG zulässigen Hauptmietzinses hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab (MietSlg 37/34; RdW 1986, 13; MietSlg 43/17 ua). (T2)
- 5 Ob 84/01s
Entscheidungstext OGH 24.04.2001 5 Ob 84/01s
Auch; Beisatz: Ob Lage und Größe des konkreten Mietobjektes ausreichend berücksichtigt wurden, hat keine über die besonderen Umstände des Einzelfalles hinausgehende Bedeutung. (T3)
- 5 Ob 196/09y
Entscheidungstext OGH 13.10.2009 5 Ob 196/09y
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0069559
Zuletzt aktualisiert am
23.12.2009
Dokumentnummer
JJR_19851015_OGH0002_0050OB00080_8500000_002