Rechtssatz RS0069657
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0069657
Entscheidungsdatum
24.01.2011
Rechtssatz
Verpflichtungen, wonach die Kündigungsbeschränkungen des MG (bzw nunmehr des MRG) durch eine vor oder gleichzeitig mit Abschluß des Mietvertrages getroffene Räumungsverpflichtung umgangen werden, sind unwirksam. Dies gilt auch dann, wenn die Räumungsverpflichtung im Zusammenhang mit der Verlängerung eines gemäß § 1 Abs 2 Z 3 MRG vom MRG vollständig ausgenommenen Mietverhältnisses mit bestimmtem Endtermin getroffen wird.Verpflichtungen, wonach die Kündigungsbeschränkungen des MG (bzw nunmehr des MRG) durch eine vor oder gleichzeitig mit Abschluß des Mietvertrages getroffene Räumungsverpflichtung umgangen werden, sind unwirksam. Dies gilt auch dann, wenn die Räumungsverpflichtung im Zusammenhang mit der Verlängerung eines gemäß Paragraph eins, Absatz 2, Ziffer 3, MRG vom MRG vollständig ausgenommenen Mietverhältnisses mit bestimmtem Endtermin getroffen wird.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 731/88
Entscheidungstext OGH 19.01.1989 7 Ob 731/88
Veröff: ImmZ 1989,96 = WoBl 1989,76 (Würth)
- 1 Ob 508/95
Entscheidungstext OGH 27.02.1995 1 Ob 508/95
Auch
- 1 Ob 1/97x
Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 1/97x
Auch; Veröff: SZ 70/143
- 9 Ob 313/98i
Entscheidungstext OGH 25.11.1998 9 Ob 313/98i
Auch; nur: Verpflichtungen, wonach die Kündigungsbeschränkungen des MG (bzw nunmehr des MRG) durch eine vor oder gleichzeitigen mit Abschluß des Mietvertrages getroffene Räumungsverpflichtung umgangen werden, sind unwirksam. (T1)
- 8 Ob 240/01d
Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 Ob 240/01d
nur T1
- 5 Ob 184/10k
Entscheidungstext OGH 24.01.2011 5 Ob 184/10k
Auch; Beisatz: Die Unwirksamkeit eines gerichtlichen Räumungsvergleichs ist mit Feststellungsklage geltend zu machen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0069657
Zuletzt aktualisiert am
09.05.2011
Dokumentnummer
JJR_19890119_OGH0002_0070OB00731_8800000_001