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Rechtssatz RS0069844

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0069844

Geschäftszahl

7Ob594/93 (7Ob1624/93); 5Ob194/99m; 5Ob94/00k; 5Ob42/24y

Entscheidungsdatum

18.12.2024

Rechtssatz

Bei Mietgegenständen, die im Wohnungseigentum stehen, der Mietgegenstand aber nicht in einem Gebäude gelegen ist, das auf Grund einer nach dem 08.05.1945 erteilten Baubewilligung neu errichtet worden ist (Paragraph eins, Absatz 4, Ziffer 3, MRG), ist zwischen dem Wohnungseigentümer und dem Mieter die schriftliche Vereinbarung eines von Paragraph 17, MRG abweichenden Verteilungsschlüssels der "Gesamtkosten" des "Hauses" (Betriebskosten), etwa im Sinne des Paragraph 19, WEG, zulässig.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 594/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 7 Ob 594/93
    Veröff: SZ 66/182
  • 5 Ob 194/99m
    Entscheidungstext OGH 31.08.1999 5 Ob 194/99m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Überwälzung der der Vermieterin (nach § 19 Abs 1 WEG idF vor der Novelle BGBl I 1997/22) vorgeschriebenen Betriebskosten auf die Mieterin. Für die Wirksamkeit dieser Vereinbarung im Lichte des § 17 Abs 1 MRG kommt es darauf an, ob die Klägerin beim Mietvertragsabschluß 1988 schon Wohnungseigentümerin war oder nicht. (T1)
  • 5 Ob 94/00k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 5 Ob 94/00k
    Vgl auch; Beisatz: Nur dann, wenn ein Wohnungseigentümer seinem Mieter vertraglich die Zahlung jener Betriebskosten auferlegt hat, die er selbst zu entrichten hat, ist dies eine zulässige Vereinbarung im Sinn des § 17 Abs 1 erster Satz MRG. (T2)
  • 5 Ob 42/24y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2024 5 Ob 42/24y
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0069844

Im RIS seit

21.12.1993

Zuletzt aktualisiert am

11.02.2025

Dokumentnummer

JJR_19931221_OGH0002_0070OB00594_9300000_001