Rechtssatz RS0071328
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0071328
Entscheidungsdatum
09.07.2024
Norm
ASVG §358
Abkommen vom 23.5.1989 BGBl 571/1992 zwischen der Republik Österreich und der Republik Türkei über die Anerkennung und die Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen und Vergleichen in Zivil‑ und Handelssachen allg
PStG §8
PStG §32
Rechtssatz
Auch einer berichtigten Eintragung in einem Personenstandsbuch kommt keine größere Beweiskraft als einer gewöhnlichen Eintragung zu.
Entscheidungstexte
- 10 ObS 185/93
Entscheidungstext OGH 22.03.1994 10 ObS 185/93
Veröff. SZ 67/46
- 10 ObS 102/94
Entscheidungstext OGH 26.04.1994 10 ObS 102/94
- 10 ObS 103/94
Entscheidungstext OGH 11.05.1994 10 ObS 103/94
- 10 ObS 200/03i
Entscheidungstext OGH 08.06.2004 10 ObS 200/03i
Beisatz: Das Urteil eines türkischen Bezirksgerichtes, das die Berichtigung des türkischen Personenstandsregisters anordnet, kann keine weitergehenden Wirkungen haben als die aufgrund dieses Urteils berichtigte Eintragung in diesem Personenstandsregister. Es bindet die österreichischen Sozialversicherungsträger und Gerichte nicht. (T1)
- 10 ObS 176/04m
Entscheidungstext OGH 23.11.2004 10 ObS 176/04m
Beis wie T1
- 10 ObS 124/16g
Entscheidungstext OGH 11.10.2016 10 ObS 124/16g
Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2016/106
- 10 ObS 11/24a
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 09.07.2024 10 ObS 11/24a
Beisatz: Hier: Keine Verfassungswidrigkeit des § 358 ASVG und keine Unvereinbarkeit mit der DSGVO. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0071328
Zuletzt aktualisiert am
04.09.2024
Dokumentnummer
JJR_19940322_OGH0002_010OBS00185_9300000_006