Rechtssatz RS0073124
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0073124
Geschäftszahl
4Ob15/61; 4Ob93/61; 2Ob240/67; 2Ob155/72; 2Ob64/95; 2Ob86/18p; 9ObA18/21v
Entscheidungsdatum
24.03.2021
Rechtssatz
In einem Werksgelände, Fabriksareal oder auf stark frequentierten Betriebsflächen braucht der Fahrer nicht mit der Anwesenheit von betriebsfremden Personen zu rechnen; er darf annehmen, daß Personen, die sich des öfteren im Betrieb aufhalten oder durchkommen, mit den dortigen Vorgängen vertraut sind (ZVR 1958/156).
Entscheidungstexte
- 4 Ob 15/61
Entscheidungstext OGH 16.02.1961 4 Ob 15/61
Veröff: ZVR 1961/227 S 200
- 4 Ob 93/61
Entscheidungstext OGH 07.11.1961 4 Ob 93/61
Veröff: SozM IA/e,451 = Arb 7443
- 2 Ob 240/67
Entscheidungstext OGH 20.10.1967 2 Ob 240/67
Veröff: ZVR 1968/206 S 322
- 2 Ob 155/72
Entscheidungstext OGH 23.11.1972 2 Ob 155/72
- 2 Ob 64/95
Entscheidungstext OGH 24.08.1995 2 Ob 64/95
Vgl aber; Beisatz: Beim Befahren einer Straßenkreuzung innerhalb eines Betriebsgeländes, für welche die Rechtsvorrangregel der StVO gilt, darf der Lenker eines Fahrzeuges nicht uneingeschränkt darauf vertrauen, daß jeder die Querstraße benutzende "befugte" Lenker auch "wie üblich" auf seinen Rechtsvorgang verzichten werde. (T1)
- 2 Ob 86/18p
Entscheidungstext OGH 24.09.2018 2 Ob 86/18p
Vgl auch
- 9 ObA 18/21v
Entscheidungstext OGH 24.03.2021 9 ObA 18/21v
Beisatz: Hier: Stapler-Fahrzeug und in den Arbeitsprozess eingegliederte Arbeitnehmerin als Geschädigte. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0073124
Zuletzt aktualisiert am
12.05.2021
Dokumentnummer
JJR_19610216_OGH0002_0040OB00015_6100000_001