Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0073405×

Rechtssatz RS0073405

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0073405

Geschäftszahl

2Ob116/64; 2Ob278/74; 2Ob58/78; 8Ob37/82; 8Ob40/82; 2Ob264/82; 2Ob44/98d; 2Ob40/08h; 2Ob119/08a; 2Ob67/21y; 2Ob183/25p

Entscheidungsdatum

26.02.2026

Rechtssatz

Das Zeichen "Achtung Vorrang" verpflichtet zur Wahrung des Vorranges für die gesamte folgende Kreuzung.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 116/64
    Entscheidungstext OGH 16.04.1964 2 Ob 116/64
    Veröff: ZVR 1965/3 S 10
  • 2 Ob 278/74
    Entscheidungstext OGH 28.11.1974 2 Ob 278/74
  • 2 Ob 58/78
    Entscheidungstext OGH 01.06.1978 2 Ob 58/78
    Vgl
  • 8 Ob 37/82
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 37/82
    Veröff: ZVR 1983/168 S 234
  • 8 Ob 40/82
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 8 Ob 40/82
    Veröff: ZVR 1982/398 S 364
  • 2 Ob 264/82
    Entscheidungstext OGH 01.02.1983 2 Ob 264/82
  • 2 Ob 44/98d
    Entscheidungstext OGH 23.09.1999 2 Ob 44/98d
    Beisatz: Ein von diesem Verkehrszeichen betroffener Verkehrsteilnehmer hat den Vorrang erst nach Passieren dieses Vorschriftszeichens zu beachten. (T1)
  • 2 Ob 40/08h
    Entscheidungstext OGH 26.06.2008 2 Ob 40/08h
  • 2 Ob 119/08a
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 2 Ob 119/08a
    Beis wie T1; Beisatz: Dabei kommt es auch nicht entscheidend darauf an, ob das Zusammentreffen mehrerer Straßen als einheitliche Kreuzung oder als knappe Aufeinanderfolge zweier (oder mehrerer) selbständiger Kreuzungen anzusehen ist. (T2); Beisatz: Maßgeblich für die Wirkung des Vorschriftszeichens ist nur, an welcher Stelle es aufgestellt ist. (T3)
  • 2 Ob 67/21y
    Entscheidungstext OGH 05.08.2021 2 Ob 67/21y
    Beisatz: Hier: Durch Grünstreifen abgeteilter, parallel zur Einbahn verlaufender Radweg als Teil derselben Kreuzung. (T4)
  • 2 Ob 183/25p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.02.2026 2 Ob 183/25p
    Beisatz: Hier: Der Kläger befuhr einen Geh- und Radweg, der vor einer Kreuzung mit einer Gemeindestraße endete und nach der Kreuzung wieder begann. Eine Radfahrüberfahrt war nicht markiert. Der Lenker des Beklagtenfahrzeugs wollte von einer Gemeindestraße kommend in eine Bundesstraße einbiegen, wobei sich im Kreuzungsbereich das Zeichen „Vorrang geben“ befand. Dieser konnte den Geh- und Radweg aufgrund eines dichten Bewuchses und der Oberflächenbeschaffenheit nicht erkennen. Er durfte daher darauf vertrauen (§ 3 StVO), dass sich vor Erreichen der Bundesstraße im (aus seiner Annäherungsrichtung betrachtet) Querverkehr von rechts – also auf der linken Seite der Vorrangstraße – kein Fahrzeug nähern wird. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0073405

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.05.2026

Dokumentnummer

JJR_19640416_OGH0002_0020OB00116_6400000_001