Rechtssatz RS0074939
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0074939
Entscheidungsdatum
21.11.2017
Rechtssatz
Bei einer GmbH & Co KG im eigentlichen Sinn ist das Befriedigungs- bzw Zurückbehaltungsgebot gem §§ 149, 155 HGB zwingendes Recht. Es handelt sich hiebei um Gläubigerschutzvorschriften, deren Verletzung gegenüber den Gesellschaftsgläubigern haftbar machen kann.Bei einer GmbH & Co KG im eigentlichen Sinn ist das Befriedigungs- bzw Zurückbehaltungsgebot gem Paragraphen 149, 155, HGB zwingendes Recht. Es handelt sich hiebei um Gläubigerschutzvorschriften, deren Verletzung gegenüber den Gesellschaftsgläubigern haftbar machen kann.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 594/95
Entscheidungstext OGH 21.12.1995 2 Ob 594/95
Veröff: SZ 68/244
- 2 Ob 184/97s
Entscheidungstext OGH 09.10.1997 2 Ob 184/97s
Auch; Veröff: SZ 70/196
- 8 ObA 2344/96f
Entscheidungstext OGH 22.10.1998 8 ObA 2344/96f
Verstärkter Senat; Beisatz: Wird die beklagte Kapitalgesellschaft während eines anhängigen Prozesses gelöscht, ist das Verfahren auf Begehren des Klägers fortzusetzen. Strebt der Kläger hingegen nicht die Fortsetzung des Verfahrens gegen die gelöschte Gesellschaft an, ist die Klage zurückzuweisen und das bisherige Verfahren für nichtig zu erklären. (T1) Veröff: SZ 71/175
- 6 Ob 161/17w
Entscheidungstext OGH 21.11.2017 6 Ob 161/17w
Vgl; Beisatz: Hier: Zum Ausscheiden eines Kommanditisten aus einer GmbH & Co KG: Bei Bezahlung der Abfindungsansprüche durch alineare Gewinnausschüttungen oder Kapitalherabsetzungen in analoger Anwendung der §§ 54 ff GmbHG ist jedenfalls ein ausreichender Gläubigerschutz gewährleistet. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0074939
Zuletzt aktualisiert am
24.01.2018
Dokumentnummer
JJR_19951221_OGH0002_0020OB00594_9500000_001