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Rechtssatz RS0075438×

Rechtssatz RS0075438

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht, Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0075438

Geschäftszahl

2Ob9/92; 2Ob2429/96m; 12Os89/99 (12Os90/99); 2Ob219/05b

Entscheidungsdatum

07.02.2007

Rechtssatz

Zur Frage des Vorranges, wenn ein Radfahrer, von einem Radweg kommend, eine Straße kreuzt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 9/92
    Entscheidungstext OGH 25.03.1992 2 Ob 9/92
    Veröff: SZ 65/47 = EvBl 1992/178 S 764 = ZVR 1992,327
  • 2 Ob 2429/96m
    Entscheidungstext OGH 13.02.1997 2 Ob 2429/96m
    Beisatz: Ein Radfahrer hat den von ihm aus gesehenen rechts gelegenen Radweg zu benützen, wenn sich auf beiden Seiten der Straße Radwege (§ 2 Abs 1 Z 8 StVO) befinden. Sinngemäß gleiches muß gelten, wenn es sich beiderseits um Radfahrstreifen (§ 2 Abs 1 Z 7 StVO) handelt. Befindet sich somit auf einer Seite der Straße ein Radfahrstreifen, auf der anderen ein Radweg, so hat ein Radfahrer grundsätzlich die jeweils rechts gelegene Anlage zu benützen. (T1)mA
  • 12 Os 89/99
    Entscheidungstext OGH 05.08.1999 12 Os 89/99
    Vgl auch
  • 2 Ob 219/05b
    Entscheidungstext OGH 07.02.2007 2 Ob 219/05b
    Vgl auch; Beisatz: Die erfolgreiche Berufung auf den Vorrang versagt, wenn eine Radfahranlage gegen die - nach der jeweiligen Gesetzeslage - zulässige Fahrtrichtung befahren wurde. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0075438

Dokumentnummer

JJR_19920325_OGH0002_0020OB00009_9200000_002