Rechtssatz RS0075438
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtsgebiet
Zivilrecht, Strafrecht
Rechtssatznummer
RS0075438
Entscheidungsdatum
07.02.2007
Rechtssatz
Zur Frage des Vorranges, wenn ein Radfahrer, von einem Radweg kommend, eine Straße kreuzt.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 9/92
Entscheidungstext OGH 25.03.1992 2 Ob 9/92
Veröff: SZ 65/47 = EvBl 1992/178 S 764 = ZVR 1992,327
- 2 Ob 2429/96m
Entscheidungstext OGH 13.02.1997 2 Ob 2429/96m
Beisatz: Ein Radfahrer hat den von ihm aus gesehenen rechts gelegenen Radweg zu benützen, wenn sich auf beiden Seiten der Straße Radwege (§ 2 Abs 1 Z 8 StVO) befinden. Sinngemäß gleiches muß gelten, wenn es sich beiderseits um Radfahrstreifen (§ 2 Abs 1 Z 7 StVO) handelt. Befindet sich somit auf einer Seite der Straße ein Radfahrstreifen, auf der anderen ein Radweg, so hat ein Radfahrer grundsätzlich die jeweils rechts gelegene Anlage zu benützen. (T1)mA
- 12 Os 89/99
Entscheidungstext OGH 05.08.1999 12 Os 89/99
Vgl auch
- 2 Ob 219/05b
Entscheidungstext OGH 07.02.2007 2 Ob 219/05b
Vgl auch; Beisatz: Die erfolgreiche Berufung auf den Vorrang versagt, wenn eine Radfahranlage gegen die - nach der jeweiligen Gesetzeslage - zulässige Fahrtrichtung befahren wurde. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0075438
Dokumentnummer
JJR_19920325_OGH0002_0020OB00009_9200000_002