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Rechtssatz RS0075834

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0075834

Entscheidungsdatum

23.10.2007

Norm

UN-Übk über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche ArtII Abs2

Rechtssatz

Nach dem New Yorker Übereinkommen sind die Formerfordernisse des gültigen Schiedsvertrages im Artikel römisch zwei, erschöpfend geregelt.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 73/91
    Entscheidungstext OGH 22.05.1991 3 Ob 73/91
    Veröff: SZ 64/61
  • 3 Ob 25/92
    Entscheidungstext OGH 29.04.1992 3 Ob 25/92
  • 3 Ob 65/05p
    Entscheidungstext OGH 24.08.2005 3 Ob 65/05p
    Beisatz: Es gibt keine Vorschrift, wonach der betreibende Gläubiger nicht nur die Vollstreckungsklausel, sondern auch die Zeichnungsberechtigung der Personen urkundlich nachzuweisen hat, die für die Vertragsparteien auftraten. Vielmehr hat die verpflichtete Partei, wie sich aus Art VAbs 1 des NYÜ zweifelsfrei ergibt, die Ungültigkeit der Schiedsvereinbarung zu beweisen (lit a 2. Halbsatz leg.cit.). (T1); Beisatz: Hier trat ein Dritter (Schiffsmakler) als (nicht organschaftlicher) Vertreter der verpflichteten Partei auf. (T2)
  • 3 Ob 141/07t
    Entscheidungstext OGH 23.10.2007 3 Ob 141/07t
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Das NYÜ enthält keine Regeln über die Form einer allfälligen Vollmacht des die Schiedsklausel Unterzeichnenden. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0075834

Dokumentnummer

JJR_19910522_OGH0002_0030OB00073_9100000_002