Rechtssatz RS0076140
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0076140
Entscheidungsdatum
08.11.2011
Rechtssatz
Eine Vorschussgewährung nach § 4 Z 2 UVG setzt nicht zwingend ein versuchtes Unterhaltsfestsetzungsverfahren voraus, wenn gemäß § 11 Abs 2 UVG nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden kann, dass nach den Umständen des Falles aus Gründen auf Seite des Unterhaltsschuldners eine Unterhaltsfestsetzung nicht gelingen kann.Eine Vorschussgewährung nach Paragraph 4, Ziffer 2, UVG setzt nicht zwingend ein versuchtes Unterhaltsfestsetzungsverfahren voraus, wenn gemäß Paragraph 11, Absatz 2, UVG nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden kann, dass nach den Umständen des Falles aus Gründen auf Seite des Unterhaltsschuldners eine Unterhaltsfestsetzung nicht gelingen kann.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 566/90
Entscheidungstext OGH 15.05.1990 5 Ob 566/90
Veröff: SZ 63/80 = ÖA 1991,81
- 7 Ob 686/90
Entscheidungstext OGH 10.01.1991 7 Ob 686/90
nur: Eine Vorschußgewährung nach § 4 Z 2 UVG setzt nicht zwingend ein versuchtes Unterhaltsfestsetzungsverfahren voraus. (T1); Beisatz: Es sind mögliche Titelschöpfungen zu versuchen. Eine einmal erfolgte Bevorschussung nach § 4 Z 2 UVG bringt noch keinen Freibrief, der von der Verpflichtung zur Titelschöpfung entbindet. (T2)
- 1 Ob 643/94
Entscheidungstext OGH 27.02.1995 1 Ob 643/94
Vgl
- 7 Ob 243/05v
Entscheidungstext OGH 09.11.2005 7 Ob 243/05v
Veröff: SZ 2005/164
- 10 Ob 48/10x
Entscheidungstext OGH 14.09.2010 10 Ob 48/10x
Vgl auch
- 10 Ob 67/11t
Entscheidungstext OGH 08.11.2011 10 Ob 67/11t
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0076140
Zuletzt aktualisiert am
12.12.2011
Dokumentnummer
JJR_19900515_OGH0002_0050OB00566_9000000_001