Rechtssatz RS0076336
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0076336
Entscheidungsdatum
23.04.1985
Rechtssatz
Der Verfilmungsvertrag hat die Überlassung des Nutzungsrechtes der filmischen Bearbeitung eines Werkes (meist der Literatur) zum Gegenstand. Von Hartlieb (Handbuch des Filmrechts, Fernsehrechts und Videorechts 2.Auflage 201) spricht in diesem Zusammenhang von filmunabhängigen vorbestehenden Werken (Roman, Theaterstück etc) und filmbestimmten vorbestehenden Werken (Manuskript, Drehbuch). Der Verfilmungsvertrag enthält immer die Bearbeitung eines vorbestehenden Werkes durch seine Umsetzung ins Optische.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 315/85
Entscheidungstext OGH 23.04.1985 4 Ob 315/85
Veröff: GRURInt 1986,424 = ÖBl 1986,80
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0076336
Dokumentnummer
JJR_19850423_OGH0002_0040OB00315_8500000_004