Rechtssatz RS0076390
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0076390
Entscheidungsdatum
19.12.2006
Rechtssatz
Das Zustandekommen eines Geschäftes, das zwar nach den vom Makler geförderten Bemühungen nicht unmittelbar angestrebt wird, dem aber eine vergleichbare wirtschaftliche Bedeutung beizumessen ist, löst dem Grund nach in gleicher Weise wie der Abschluss des zunächst angestrebten Geschäftes eine Provisionspflicht aus. Der mit einem Vermittlungsauftrag angestrebte Erfolg kann auch im Geschäftsabschluss mit einer vom Auftraggeber verschiedenen dritten Person liegen.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 605/93
Entscheidungstext OGH 13.10.1993 7 Ob 605/93
Auch
- 7 Ob 555/93
Entscheidungstext OGH 10.11.1993 7 Ob 555/93
- 8 Ob 410/97w
Entscheidungstext OGH 18.05.1998 8 Ob 410/97w
Vgl auch
- 2 Ob 75/00v
Entscheidungstext OGH 30.03.2000 2 Ob 75/00v
Vgl auch
- 3 Ob 184/04m
Entscheidungstext OGH 26.08.2004 3 Ob 184/04m
Vgl auch
- 1 Ob 240/06k
Entscheidungstext OGH 19.12.2006 1 Ob 240/06k
Vgl auch; Beisatz: Hier zu § 6 Abs 3 MaklerG. (T1); Veröff: SZ 2006/187
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0076390
Zuletzt aktualisiert am
09.01.2009
Dokumentnummer
JJR_19931110_OGH0002_0070OB00555_9300000_002