Rechtssatz RS0076536
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0076536
Entscheidungsdatum
26.09.2017
Rechtssatz
Nach dem allgemeinen Grundsatz, dass jede Partei die ihren Anspruch begründenden Tatsachen zu beweisen hat, muss auch derjenige, der ein urheberrechtliches Ausschließlichkeitsrecht geltend macht, die seinen Anspruch begründenden Tatsachen nachweisen. Diese Beweislastregel gilt auch im Bescheinigungsverfahren. - "Le Corbusier-chaise-longue".
Entscheidungstexte
- 4 Ob 95/91
Entscheidungstext OGH 05.11.1991 4 Ob 95/91
Veröff: GRURInt 1992,674 = MR 1992,27 (Walter)
- 4 Ob 125/91
Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 125/91
Auch; Veröff: MR 1992,197 (M. Walter)
- 4 Ob 92/94
Entscheidungstext OGH 18.10.1994 4 Ob 92/94
Auch; Beisatz: Im Regelfall gehört es allerdings nicht zur Pflicht des Klägers, zu beweisen (bescheinigen), dass der in Anspruch genommene Schutzgegenstand kein Plagiat ist. (T1)
- 4 Ob 21/15i
Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 21/15i
- 4 Ob 142/15h
Entscheidungstext OGH 23.02.2016 4 Ob 142/15h
Auch; Veröff: SZ 2016/13
- 4 Ob 64/17s
Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 64/17s
Auch; Beisatz: Da es sich bei der Untrennbarkeit des Werks um ein konstitutives Element der Miturheberschaft handelt, ist diese vom Kläger zu behaupten und zu beweisen. (T2)
Veröff: SZ 2017/97
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0076536
Zuletzt aktualisiert am
01.09.2020
Dokumentnummer
JJR_19911105_OGH0002_0040OB00095_9100000_005