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Rechtssatz RS0076578×

Rechtssatz RS0076578

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0076578

Entscheidungsdatum

11.10.2012

Rechtssatz

Wie sich aus Paragraph 24, IPRG ergibt, sind die Rechtsbeziehungen zwischen Eltern und ihren ehelichen Kindern nach dem Personalstatut des Kindes zu beurteilen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 541/84
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 541/84
    Veröff: ZfRV 1985,289 (Hoyer) = ÖA 1986,54
  • 2 Ob 536/89
    Entscheidungstext OGH 06.06.1989 2 Ob 536/89
  • 4 Ob 2075/96t
    Entscheidungstext OGH 30.04.1996 4 Ob 2075/96t
    Auch; Beisatz: Das anwendbare Recht bestimmt sich nach dem Personalstatut des Kindes (§ 24 IPRG vor Rz 1; Schwimann in Rummel, ABGB² § 24 IPRG Rz 2 mwN). (T1)
  • 2 Ob 19/11z
    Entscheidungstext OGH 30.05.2011 2 Ob 19/11z
    Beisatz: Diese Anknüpfung gilt mit Ausnahme des Kindesnamens und des Erbrechts für alle familienrechtlichen Kindschaftswirkungen, somit auch das Recht auf persönlichen Verkehr. (T2)
  • 10 ObS 92/12w
    Entscheidungstext OGH 26.06.2012 10 ObS 92/12w
    Auch; Beisatz: Zu den erfassten Wirkungen gehören die wechselseitigen Unterhaltsansprüche zwischen Eltern und Kindern. Es kommt daher auch beim Elternunterhalt auf das (wandelbare) Personalstatut des Kindes an. (T3)
  • 2 Ob 211/11k
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 2 Ob 211/11k
    Auch; Beisatz: Besitzt ein Doppel- oder Mehrstaater auch die österreichische Staatsangehörigkeit, so ist nach § 9 Abs 1 Satz 2 IPRG allein diese maßgebend. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0076578

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.02.2013

Dokumentnummer

JJR_19840412_OGH0002_0080OB00541_8400000_002