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Rechtssatz RS0076687×

Rechtssatz RS0076687

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0076687

Geschäftszahl

2Ob622/90 (2Ob623/90); 1Ob78/03g; 10Ob111/08h; 10Ob36/10g; 10Ob66/10v

Entscheidungsdatum

19.10.2010

Rechtssatz

Die Anordnung der Innehaltung mit der Auszahlung von Vorschüssen ist nur dann unanfechtbar, wenn sie im Zusammenhang mit einem Rechtsmittel gegen eine für die Auszahlung von Unterhaltsvorschüssen bedeutsame gerichtliche Entscheidung erfolgt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 622/90
    Entscheidungstext OGH 21.11.1990 2 Ob 622/90
    Veröff: ÖA 1991,146
  • 1 Ob 78/03g
    Entscheidungstext OGH 14.10.2003 1 Ob 78/03g
    Auch; Veröff: SZ 2003/118
  • 10 Ob 111/08h
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 10 Ob 111/08h
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die in Form eines Aktenvermerks gekleidete Anordnung der gänzlichen Innehaltung der Vorschussauszahlung ist infolge des daraus klar hervorleuchtenden Entscheidungswillens des Erstgerichts ein Beschluss, der abweichend von § 16 Abs 2 letzter Satz UVG anfechtbar ist, weil er sich auf ein laufendes, wegen Wegfalls einer der in § 2 Abs 1 UVG genannten Bedingungen eingeleitetes Einstellungsverfahren (§ 20 Abs 1 Z 4 lit a UVG) gründet. (T1)
  • 10 Ob 36/10g
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 10 Ob 36/10g
    Vgl auch; Beisatz: Die auf ein laufendes erstinstanzliches Herabsetzungs- oder Einstellungsverfahren gegründete Innehaltung ist anfechtbar. (T2); Beisatz: § 16 Abs 2 UVG idF FamRÄG 2009, BGBl I 2009/75. (T3)
  • 10 Ob 66/10v
    Entscheidungstext OGH 19.10.2010 10 Ob 66/10v
    Auch; Ausdrücklich gegenteilig zu T1; Bem: Siehe nunmehr RS0126273. (T4); Veröff: SZ 2010/129

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0076687

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.02.2013

Dokumentnummer

JJR_19901121_OGH0002_0020OB00622_9000000_001