Rechtssatz RS0076862
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0076862
Entscheidungsdatum
23.01.2003
Rechtssatz
Kündigungsentschädigung unterliegt als pauschalierter Schadenersatz nicht der Betragsbegrenzung. Wohl unterliegt aber die Urlaubsentschädigung einer Betragsbegrenzung.
Entscheidungstexte
- 9 ObS 3/90
Entscheidungstext OGH 09.05.1990 9 ObS 3/90
- 8 ObS 2001/96i
Entscheidungstext OGH 25.04.1996 8 ObS 2001/96i
Gegenteilig; nur: Kündigungsentschädigung unterliegt als pauschalierter Schadenersatz nicht der Betragsbegrenzung. (T1)
- 8 ObS 2291/96m
Entscheidungstext OGH 17.10.1996 8 ObS 2291/96m
Gegenteilig; nur T1
- 8 ObS 19/98x
Entscheidungstext OGH 29.01.1998 8 ObS 19/98x
Vgl auch; Beisatz: Wird durch Beendigung des Arbeitsverhältnisses der vereinbarte Zeitausgleich unmöglich, so tritt anstelle des Zeitausgleiches wieder die ursprüngliche Entgeltforderung (für Überstunden), wobei für die Zwecke des IESG nur die ursprüngliche Rechtsnatur als Entgelt maßgeblich ist. Dieses unterliegt der Anspruchsbegrenzung. (T2)
- 8 ObS 276/99t
Entscheidungstext OGH 11.11.1999 8 ObS 276/99t
Gegenteilig; nur T1; Beisatz: Die Kündigungsentschädigung unterliegt der Betragsbeschränkung des § 1 Abs 4 IESG. (T3)
- 8 ObS 93/02p
Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 ObS 93/02p
Vgl auch; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0076862
Dokumentnummer
JJR_19900509_OGH0002_009OBS00003_9000000_001