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Rechtssatz RS0077083×

Rechtssatz RS0077083

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0077083

Entscheidungsdatum

15.01.1997

Norm

UrlG §9

Rechtssatz

Der Arbeitnehmer erwirbt auch während der Zeit seiner durch Krankheit hervorgerufenen Arbeitsunfähigkeit - ohne Rücksicht auf die Möglichkeit eines Verbrauches - einen Urlaubsanspruch, der, wenn das Arbeitsverhältnis (hier: Versetzung in den Ruhestand) vor seinem Verbrauch beendet wird, in einen Geldanspruch (Urlaubsentschädigung) übergeht.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 84/82
    Entscheidungstext OGH 14.09.1982 4 Ob 84/82
    Veröff: SZ 55/124 = JBl 1983,663 = Arb 10179
  • 9 ObA 38/94
    Entscheidungstext OGH 25.05.1994 9 ObA 38/94
    Vgl aber; Beisatz: Entgeltfreie Dienstzeiten begründen keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub und damit auch keinen Anspruch auf Urlaubsentschädigung. (T1) Veröff: SZ 67/94
  • 9 ObA 2299/96w
    Entscheidungstext OGH 15.01.1997 9 ObA 2299/96w
    Auch

Schlagworte

SW: Arbeitszeiten

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0077083

Dokumentnummer

JJR_19820914_OGH0002_0040OB00084_8200000_001