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Rechtssatz RS0077171×

Rechtssatz RS0077171

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0077171

Entscheidungsdatum

19.12.2012

Rechtssatz

Ob bei Anwendung ausländischen Rechtes der Scheidungsrichter gleichzeitig mit der Scheidung deren Folgen regelt (sogenannte Verbundzuständigkeit) oder ob dies einem eigenen Verfahren vorbehalten ist, bestimmt sich, da es sich um eine Frage der Zuständigkeit und damit des Verfahrensrechtes handelt, ausschließlich nach der lex fori.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 521/90
    Entscheidungstext OGH 07.03.1990 1 Ob 521/90
    Veröff: ÖA 1991,20
  • 4 Ob 143/06t
    Entscheidungstext OGH 09.08.2006 4 Ob 143/06t
  • 6 Ob 163/07z
    Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 163/07z
  • 2 Ob 169/07b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 2 Ob 169/07b
    Auch; Beisatz: Hier: Verfahrensmäßige Zulässigkeit und gebotene Dringlichkeit einer in einem inländischen Scheidungsverfahren beantragten einstweiligen Verfügung gemäß § 382 Abs 1 Z 8 lit c EO. (T1)
  • 6 Ob 199/12a
    Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 199/12a
    Vgl; Beisatz: Alle von der Revisionswerberin geltend gemachten Aspekte (Manuduktionspflicht, Amtswegigkeit des Unterhaltszuspruchs, Verschuldensausspruch im Scheidungsurteil) sind dem Verfahrensrecht zuzuordnen und daher nach österreichischem Verfahrensrecht zu beurteilen. (T2)
  • 3 Ob 189/12h
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 189/12h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0077171

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.03.2013

Dokumentnummer

JJR_19900307_OGH0002_0010OB00521_9000000_003