Rechtssatz RS0081079
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0081079
Geschäftszahl
7Ob64/76; 7Ob71/77; 7Ob4/78; 7Ob46/88
Entscheidungsdatum
10.11.1988
Rechtssatz
Besteht der Verdacht, daß eine Obliegenheitsverletzung nach Art 8 Abs 2 AKHB die Feststellung einer Alkoholisierung und demnach eine gerichtliche oder verwaltungsbehördliche Verurteilung wegen dieser verhindert haben könne, so kann der Versicherungsnehmer trotz Vorsätzlichkeit die Leistungspflicht des Versicherers durch den Beweis erwirken, daß mit Sicherheit kein durch Alkohol beeinträchtigter Zustand im Sinne des § 5 Abs 1 StVO zur Unfallszeit gegeben war.Besteht der Verdacht, daß eine Obliegenheitsverletzung nach Artikel 8, Absatz 2, AKHB die Feststellung einer Alkoholisierung und demnach eine gerichtliche oder verwaltungsbehördliche Verurteilung wegen dieser verhindert haben könne, so kann der Versicherungsnehmer trotz Vorsätzlichkeit die Leistungspflicht des Versicherers durch den Beweis erwirken, daß mit Sicherheit kein durch Alkohol beeinträchtigter Zustand im Sinne des Paragraph 5, Absatz eins, StVO zur Unfallszeit gegeben war.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 64/76
Entscheidungstext OGH 04.11.1976 7 Ob 64/76
Veröff: SZ 49/129 = VersR 1977,755 = ZVR 1978/80 S 116
- 7 Ob 71/77
Entscheidungstext OGH 12.01.1978 7 Ob 71/77
Veröff: VersR 1978,728
- 7 Ob 4/78
Entscheidungstext OGH 02.03.1978 7 Ob 4/78
- 7 Ob 46/88
Entscheidungstext OGH 10.11.1988 7 Ob 46/88
Beisatz: Hier: Nach § 9 Abs 2 AKHB 1985. (T1) Veröff: VersR 1989,829 = ZVR 1989/110 S 184
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0081079
Dokumentnummer
JJR_19761104_OGH0002_0070OB00064_7600000_001