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Rechtssatz RS0081153×

Rechtssatz RS0081153

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0081153

Geschäftszahl

7Ob47/76; 7Ob25/87; 7Ob47/88

Entscheidungsdatum

15.12.1988

Norm

AKIB Art11 AI Z2 lite

Rechtssatz

Beim Unfall im Sinne des Artikel 11, A römisch eins Ziffer 2, Litera e, AKIB muß nur das von außen einwirkende Ereignis plötzlich eingewirkt haben, der Schaden dagegen muß nicht plötzlich entstanden sein.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 47/76
    Entscheidungstext OGH 26.08.1976 7 Ob 47/76
    Veröff: JBl 1977,599 = ZVR 1978/27 S 24
  • 7 Ob 25/87
    Entscheidungstext OGH 14.05.1987 7 Ob 25/87
    Beisatz: Voraussetzung für die Annahme eines Unfalles ist daher seine Plötzlichkeit. Diese ist immer dann gegeben, wenn sich das Geschehen innerhalb eines kurzen Zeitraumes verwirklicht hat. Aber auch allmähliches Geschehen, soferne die Folgen für den Versicherungsnehmer unerwartet waren, fällt unter den Begriff des Unfalles. Es handelt sich bei dem Unfall um ein außergewöhnliches Ereignis, das nicht die Einwirkungen durch einen Dritten voraussetzt. (T1) Veröff: SZ 60/90 = VersRdSch 1988,26 = RdW 1988,11 = VersR 1988,479
  • 7 Ob 47/88
    Entscheidungstext OGH 15.12.1988 7 Ob 47/88
    Beis wie T1 nur: Es handelt sich bei dem Unfall um ein außergewöhnliches Ereignis, das nicht die Einwirkungen durch einen Dritten voraussetzt. (T2) Beisatz: Das schädigende Ereignis muß außergewöhnlich erscheinen, so daß mit ihm vorher nicht zu rechnen war. (T3) Veröff: SZ 61/277 = ZVR 1989/111 S 185 = VersR 1989,831 = VersRdSch 1989,326

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0081153

Dokumentnummer

JJR_19760826_OGH0002_0070OB00047_7600000_005