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Rechtssatz RS0081721

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0081721

Entscheidungsdatum

18.12.2024

Norm

AHVB Art7 Pkt2.1
EHVB AbschnA Pkt3

Rechtssatz

Der Vorsatz des Versicherungsnehmers braucht sich nur auf das Zuwiderhandeln, nicht aber auch auf die damit möglicherweise verbundenen Schadensfolgen erstrecken; selbst wenn der Versicherungsnehmer den Eintritt des Schadens nicht billigt, sondern im Gegenteil hofft, daß er nicht eintreten werde, reicht der bewußte Verstoß für sich allein schon aus, um die Leistungsfreiheit des Versicherers zu bewirken.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 23/93
    Entscheidungstext OGH 14.07.1993 7 Ob 23/93
    VersRdSch 1993,27
  • 7 Ob 9/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 7 Ob 9/95
  • 7 Ob 204/04g
    Entscheidungstext OGH 08.09.2004 7 Ob 204/04g
    Auch
  • 7 Ob 286/04s
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 7 Ob 286/04s
    Auch
  • 7 Ob 8/18d
    Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 8/18d
    Auch; Beisatz: Hier: AHVQ 2004 idF 4/2007. (T1)
  • 7 Ob 3/23a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.04.2023 7 Ob 3/23a
    vgl; Beisatz: Hier: Im Verbandsverfahren betreffend Reiseversicherungsbedingungen geprüfte Klausel iZm § 61 VersVG, wonach eine Handlung oder Unterlassung, bei welcher der Schadenseintritt mit Wahrscheinlichkeit erwartet werden muss, jedoch in Kauf genommen wird, dem Vorsatz gleichzuhalten ist. Verstoß gegen § 879 Abs 3 ABGB und § 6 Abs 3 KSchG verneint. (T2)
  • 7 Ob 185/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.12.2024 7 Ob 185/24t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0081721

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

31.01.2025

Dokumentnummer

JJR_19930714_OGH0002_0070OB00023_9300000_003