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Rechtssatz RS0082399×

Rechtssatz RS0082399

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0082399

Geschäftszahl

1Ob10/80; 1Ob31/93

Entscheidungsdatum

16.02.1994

Rechtssatz

Aus dem Zusammenhang der Bestimmungen der Paragraphen 26, Absatz 2, 111 und 117 WRG ergibt sich, daß die Bewilligung eines Wasserbauvorhabens und der Ausspruch über die Entschädigung grundsätzlich in einem Bescheid erfolgen sollen (siehe Grabmayr-Rossmann aaO 528, 559, Anmerkung 1 zu Paragraph 111 und Anmerkung 14 zu Paragraph 117, WRG). Nur wenn ausnahmsweise gemäß Paragraph 117, Absatz 2, WRG ein Nachtragsbescheid erlassen wird, so kommt die Behörde erstmals in diesem Zeitpunkt in die Lage, die nach Paragraph 26, Absatz 2, WRG geforderte Prognose, mit welchen nachteiligen Wirkungen durch den Bestand und Betrieb der Wasserbenutzungsanlage zu rechnen ist, anzustellen und daraus ihre Folgerungen zu ziehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 10/80
    Entscheidungstext OGH 14.05.1980 1 Ob 10/80
    Veröff: SZ 53/76
  • 1 Ob 31/93
    Entscheidungstext OGH 16.02.1994 1 Ob 31/93
    Veröff: SZ 67/25 = EvBl 1994/111 S 552

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0082399

Dokumentnummer

JJR_19800514_OGH0002_0010OB00010_8000000_002