Rechtssatz RS0082422
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0082422
Entscheidungsdatum
27.05.2019
Rechtssatz
Die Bestimmung statuiert einen verschuldensunabhängigen Ersatzanspruch (JBl 1991,247) auf Ausgleich für den Entzug von Abwehrrechten.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 21/93
Entscheidungstext OGH 21.12.1993 1 Ob 21/93
Veröff: SZ 66/177
- 1 Ob 279/04t
Entscheidungstext OGH 24.05.2005 1 Ob 279/04t
Auch; Beisatz: § 26 Abs 2 WRG statuiert einen verschuldensunabhängigen Ersatzanspruch im Wege der Erfolgshaftung, um eine solche Haftung in den Fällen zu ermöglichen, in denen bei der Verleihung eines Wasserbenutzungsrechts Schäden nicht vorhergesehen wurden. (T1); Beisatz: Nur auf diese Weise kann der Zweck des §15 Abs1 WRG, Fischereirechte unbeeinträchtigt zu lassen oder gemäß §117 WRG zu entschädigen, erreicht bleiben. (T2); Beisatz: Die Bestimmung des § 26 Abs 2 WRG ist auch nicht gleichheitswidrig. (T3); Veröff: SZ 2005/81
- 1 Ob 127/04i
Entscheidungstext OGH 24.06.2005 1 Ob 127/04i
Auch; Beisatz: §26 Abs2 WRG stellt somit seiner Zielsetzung nach nur auf Schäden ab, die bei konsensgemäßem Betrieb eintreten, weil die Wasserrechtsbehörde im wasserrechtlichen Bewilligungsverfahren nur auf solche Schäden Bedacht nehmen kann. (T4)
- 1 Ob 204/13a
Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 204/13a
Auch
- 1 Ob 127/15f
Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
Auch; Veröff: SZ 2015/127
- 1 Ob 66/19s
Entscheidungstext OGH 27.05.2019 1 Ob 66/19s
Auch; Beis wie T1; Beis wie T4; Beisatz: Selbst wenn alle Voraussetzungen zutreffen, ist eine Haftung unter anderem dann ausgeschlossen, wenn die nachteilige Wirkung durch höhere Gewalt verursacht worden ist. (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0082422
Zuletzt aktualisiert am
28.08.2019
Dokumentnummer
JJR_19931221_OGH0002_0010OB00021_9300000_002