Rechtssatz RS0082579
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0082579
Entscheidungsdatum
23.10.2019
Rechtssatz
Nach der Neufassung dieser Bestimmung durch die WRGNov 1990 (Entfall des Wortes "weiter") ist jede mögliche Nutzung zu entschädigen, die dem Anspruchsberechtigten infolge des Eingriffs verwehrt bleibt, soweit sie nur bei dessen Anordnung zulässig und durch etwa erforderliche behördliche Bewilligungen gedeckt war.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 1/94
Entscheidungstext OGH 16.02.1994 1 Ob 1/94
Veröff: SZ 67/27
- 1 Ob 1045/95
Entscheidungstext OGH 26.03.1996 1 Ob 1045/95
- 1 Ob 247/97y
Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 247/97y
Beisatz: Es ist daher unerheblich, ob es aus der Sicht der vom Europäischen Gerichtshof gewahrten Grundrechte und allgemeinen Rechtsgrundsätze der Europäischen Union zulässig und verhältnismäßig ist, im Fall der Festlegung eines Wasserschutz- oder -schongebiets die Entschädigung der davon betroffenen Grundeigentümer auf unmittelbar aktuelle Nutzungen zu beschränken und die sonstigen wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten außer Betracht zu lassen, deren der Grundeigentümer durch die Nutzungsbeschränkungen verlustig gehe, weil zufolge § 34 Abs 4 WRG ohnehin jede mögliche Nutzung entschädigt wird. (T1)
- 1 Ob 242/06d
Entscheidungstext OGH 27.03.2007 1 Ob 242/06d
- 1 Ob 172/14x
Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 172/14x
Vgl
- 1 Ob 115/19x
Entscheidungstext OGH 23.10.2019 1 Ob 115/19x
Veröff: SZ 2019/96
- 1 Ob 118/19p
Entscheidungstext OGH 23.10.2019 1 Ob 118/19p
- 1 Ob 147/19b
Entscheidungstext OGH 23.10.2019 1 Ob 147/19b
Beisatz: Hier: Schongebietsverordnung. (T2)
- 1 Ob 145/19h
Entscheidungstext OGH 23.10.2019 1 Ob 145/19h
Beis wie T2
- 1 Ob 146/19f
Entscheidungstext OGH 23.10.2019 1 Ob 146/19f
Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0082579
Zuletzt aktualisiert am
28.07.2021
Dokumentnummer
JJR_19940216_OGH0002_0010OB00001_9400000_006