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Rechtssatz RS0083529×

Rechtssatz RS0083529

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0083529

Geschäftszahl

4Ob56/65; 4Ob58/76; 9ObA172/07w; 2Ob214/11a

Entscheidungsdatum

25.10.2012

Rechtssatz

Ob der Verunglückte "Versicherter" im Sinne des Paragraph 333, Absatz 4, ASVG war, hängt nicht davon ab, ob er von seinem Dienstgeber zur Unfallversicherung tatsächlich gemeldet war, sondern ob ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis im Sinne der Paragraphen 4, ff ASVG vorlag.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 56/65
    Entscheidungstext OGH 11.05.1965 4 Ob 56/65
    Veröff: EvBl 1966/33 S 40
  • 4 Ob 58/76
    Entscheidungstext OGH 13.07.1976 4 Ob 58/76
    Veröff: Arb 9491
  • 9 ObA 172/07w
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 ObA 172/07w
    Auch; Beisatz: Für die Anwendung des Haftungsausschlusses des § 333 ASVG kommt es nicht darauf an, ob der Verletzte vom Arbeitgeber zur Vollversicherung (§§ 4 ff ASVG) oder zur Teilversicherung in der Unfallversicherung (§ 7 Z 3, § 8 Abs 1 Z 3 ASVG) angemeldet war oder nicht. Ebenso wenig kommt es darauf an, ob bei einem ausländischen Arbeitnehmer eine Beschäftigungsbewilligung vorhanden war. (T1)
  • 2 Ob 214/11a
    Entscheidungstext OGH 25.10.2012 2 Ob 214/11a
    Auch; Auch Beis wie T1; Beisatz: Die Sozialversicherung ist eine ex‑lege‑Versicherung, deren Schutz auch eingreift, wenn der Dienstnehmer ohne Anmeldung beschäftigt wurde. (T2); Veröff: SZ 2012/114

Schlagworte

Arbeitgeber

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0083529

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.06.2015

Dokumentnummer

JJR_19650511_OGH0002_0040OB00056_6500000_001