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Rechtssatz RS0083746×

Rechtssatz RS0083746

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0083746

Entscheidungsdatum

01.06.2010

Rechtssatz

Bei Prüfung des Anspruchs auf Berufsunfähigkeitspension kann der rechtliche relevante ursächliche Zusammenhang zwischen dem Begehen der strafbaren Handlung und dem Eintritt der Berufsunfähigkeit nicht im Sinne der im Unfallversicherungsrecht herrschenden Theorie der wesentlichen Bedingung oder der Äquivalenztheorie beurteilt werden. Stellt die gesetzliche Zurechnung - wie im Fall des Paragraph 88, Absatz eins, Ziffer 2, ASVG - auf das Verschulden (Vorsatz) und die Verantwortlichkeit (rechtskräftige Verurteilung) des Täters ab, dann ist - anders als im Recht der Unfallversicherung - die auch im Schadenersatzrecht allgemein anerkannte Adäquanztheorie seht wohl am Platz.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 135/90
    Entscheidungstext OGH 24.04.1990 10 ObS 135/90
    Veröff: JBl 1991,57 = ZAS 1991,210 (Müller)
  • 10 ObS 259/93
    Entscheidungstext OGH 18.01.1994 10 ObS 259/93
    Auch; Veröff: SSV-NF 4/66
  • 10 ObS 369/01i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2002 10 ObS 369/01i
    Auch
  • 10 ObS 80/10b
    Entscheidungstext OGH 01.06.2010 10 ObS 80/10b
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0083746

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.07.2010

Dokumentnummer

JJR_19900424_OGH0002_010OBS00135_9000000_001