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Rechtssatz RS0084343×

Rechtssatz RS0084343

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0084343

Geschäftszahl

10ObS309/89; 10ObS260/90; 10ObS115/95 (10ObS116/95)

Entscheidungsdatum

20.07.1995

Rechtssatz

Es ist trotz der "imperativen Anordnung" in den in Betracht kommenden gesetzlichen Bestimmungen (Paragraph 210, ASVG, Paragraph 108, B-KUVG) nicht anzunehmen, daß der Gesetzgeber die Grundsätze des Verfahrensrechtes und hier im besonderen jenen des Paragraph 405, ZPO, wonach das Gericht nicht befugt ist, einer Partei etwas zuzusprechen, was nicht beantragt ist, für den Bereich der Unfallversicherung außer Kraft setzen wollte; eine Gesamtrente ist daher nur dann zu bilden, wenn dies Gegenstand des Verfahrens war. (gegen SSV 21/93; vergleiche auch SVSlg 21676).

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 309/89
    Entscheidungstext OGH 24.10.1989 10 ObS 309/89
    Veröff: SSV-NF 3/129
  • 10 ObS 260/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1990 10 ObS 260/90
    Auch
  • 10 ObS 115/95
    Entscheidungstext OGH 20.07.1995 10 ObS 115/95

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0084343

Dokumentnummer

JJR_19891024_OGH0002_010OBS00309_8900000_001