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Rechtssatz RS0084660×

Rechtssatz RS0084660

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0084660

Geschäftszahl

4Ob378/82; 4Ob317/84; 4Ob334/97i; 4Ob74/01p; 3Ob56/01h; 4Ob170/01f; 4Ob58/02m

Entscheidungsdatum

09.04.2002

Norm

ZugG §1 Abs2

Rechtssatz

Die Frage eines Scheinpreises ist objektiv und nicht nach dem Eindruck des Käufers zu beurteilen. "Glück und Gesundheit".

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 378/82
    Entscheidungstext OGH 23.11.1982 4 Ob 378/82
    Veröff: ÖBl 1983,148
  • 4 Ob 317/84
    Entscheidungstext OGH 20.03.1984 4 Ob 317/84
    Vgl auch; Beisatz: Club Kleine Zeitung (T1) Veröff: ÖBl 1984,68
  • 4 Ob 334/97i
    Entscheidungstext OGH 12.11.1997 4 Ob 334/97i
    Vgl auch; Beisatz: Ob ein Scheinentgelt vorliegt, bestimmt sich nicht nach dem Eindruck des Verkehrs, sondern nach der realen Kalkulation des Anbieters. Von einem "Scheinpreis" kann jedenfalls nicht mehr gesprochen werden, wenn dieser wenigstens die Einstandskosten des Verkäufers deckt. (T2)
  • 4 Ob 74/01p
    Entscheidungstext OGH 22.03.2001 4 Ob 74/01p
    Vgl auch; Beis wie T2 nur: Ob ein Scheinentgelt vorliegt, bestimmt sich nicht nach dem Eindruck des Verkehrs, sondern nach der realen Kalkulation des Anbieters. (T3)
  • 3 Ob 56/01h
    Entscheidungstext OGH 29.08.2001 3 Ob 56/01h
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 170/01f
    Entscheidungstext OGH 12.09.2001 4 Ob 170/01f
    nur: Die Frage eines Scheinpreises ist objektiv und nicht nach dem Eindruck des Käufers zu beurteilen. (T4)
  • 4 Ob 58/02m
    Entscheidungstext OGH 09.04.2002 4 Ob 58/02m
    nur T4; Beisatz: Es liegt ein Scheinentgelt vor, wenn die Nebenware nicht ordnungsgemäß kalkuliert wurde und damit der für sie verlangte "Preis" materiell kein echtes Entgelt ist. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0084660

Dokumentnummer

JJR_19821123_OGH0002_0040OB00378_8200000_003