Rechtssatz RS0086654
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0086654
Entscheidungsdatum
14.02.2008
Rechtssatz
Fallen das Veräußerungsgeschäft (Kaufvertrag) und der darauf gegründete Eigentumserwerb (bücherliche Einverleibung) zeitlich (weit) auseinander, so ist der für die Schädlichkeit der Benachteiligungsabsicht des Schuldners maßgebliche Zeitpunkt der dessen Tätigkeit, also beim Verkauf einer Liegenschaft der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, sofern der Verkäufer die Aufsandungserklärung bereits im Vertrag selbst abgegeben hat, und nicht jener, in dem der Käufer die Einverleibung seines Eigentums.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 521/95
Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 521/95
Veröff: SZ 68/221
- 10 Ob 99/02k
Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 Ob 99/02k
Vgl auch; Beisatz: Die Voraussetzungen für die Anfechtbarkeit von Rechtshandlungen sind nach dem Zeitpunkt zu beurteilen, zu dem sie gesetzt wurden. (T1)
- 5 Ob 99/04a
Entscheidungstext OGH 29.10.2004 5 Ob 99/04a
Vgl auch; Beis wie T1
- 2 Ob 53/07v
Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 53/07v
Veröff: SZ 2008/22
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0086654
Zuletzt aktualisiert am
10.11.2011
Dokumentnummer
JJR_19951122_OGH0002_0010OB00521_9500000_002