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Rechtssatz RS0087158×

Rechtssatz RS0087158

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0087158

Entscheidungsdatum

15.11.2023

Norm

FinStrG §13
FinStrG §33 Abs3 lita

Rechtssatz

Wurde die Abgabe (Einkommensteuer) nicht auf Basis der vom Abgabepflichtigen unter Verletzung einer abgabenrechtlichen Offenlegungspflicht und Wahrheitspflicht erstellten (Einkommensteuererklärung) Steuererklärung, sondern vielmehr auf Grund der Ergebnisse einer Betriebsprüfung sogleich richtig festgesetzt, so liegt nur Versuch vor.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 168/88
    Entscheidungstext OGH 30.03.1989 13 Os 168/88
  • 13 Os 114/13h
    Entscheidungstext OGH 14.03.2014 13 Os 114/13h
    Auch; Beisatz: Werden die Abgaben ‑ ungeachtet der vorangegangenen Verletzung einer Erklärungspflicht ‑ richtig festgesetzt, ist die Tat bloß versucht. (T1)
  • 13 Os 119/16y
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 13 Os 119/16y
    Vgl auch; Beisatz: Im Fall der Hinterziehung zu veranlagender Abgaben mittels unrichtiger Steuererklärungen ist eine Abgabenverkürzung nach § 33 Abs 1 FinStrG gemäß § 33 Abs 3 lit a FinStrG mit der Bekanntgabe des Bescheids, mit dem die Abgabe zu niedrig festgesetzt worden ist, bewirkt. Zur Abgrenzung zwischen versuchter (§ 13 FinStrG) und vollendeter Tat sind daher in diesen Fällen Feststellungen dazu erforderlich, ob ein Abgabenbescheid ergangen und die Abgabe mit diesem auf der Basis der unrichtigen Erklärung zu niedrig festgesetzt worden ist. (T2)
  • 13 Os 40/18h
    Entscheidungstext OGH 09.05.2018 13 Os 40/18h
    Auch
  • 13 Os 118/22k
    Entscheidungstext OGH 31.05.2023 13 Os 118/22k
    vgl
  • 13 Os 50/23m
    Entscheidungstext OGH 15.11.2023 13 Os 50/23m
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0087158

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2024

Dokumentnummer

JJR_19890330_OGH0002_0130OS00168_8800000_004