Rechtssatz RS0088116
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0088116
Geschäftszahl
10Os62/79; 10Os70/80; 10Os15/83; 12Os127/84
Entscheidungsdatum
27.09.1984
Rechtssatz
Die Festsetzung der Strafe nach § 6 Abs 4 SGG gewährt keinen Ermessensspielraum und kann daher insoweit nur nach § 281 Abs 1 Z 1 StPO bekämpft werden.Die Festsetzung der Strafe nach Paragraph 6, Absatz 4, SGG gewährt keinen Ermessensspielraum und kann daher insoweit nur nach Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer eins, StPO bekämpft werden.
Entscheidungstexte
- 10 Os 62/79
Entscheidungstext OGH 16.05.1979 10 Os 62/79
- 10 Os 70/80
Entscheidungstext OGH 06.05.1980 10 Os 70/80
Vgl; Beisatz: Die zwingende Strafbestimmung des § 6 Abs 4 SGG ist auf alle Tatbeteiligten bezogen und läßt insoweit keinen Ermessensspielraum offen; die Aufteilung der Verfallsersatz-Geldstrafe auf mehrere Tatbeteiligten kann als Ermessensentscheidung nur mit Berufung angefochten werden. (T1) Veröff: EvBl 1980/212 S 641
- 10 Os 15/83
Entscheidungstext OGH 12.04.1983 10 Os 15/83
Vgl auch; Beisatz: Absolut bestimmte Strafdrohung. (T2)
- 12 Os 127/84
Entscheidungstext OGH 27.09.1984 12 Os 127/84
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0088116
Dokumentnummer
JJR_19790516_OGH0002_0100OS00062_7900000_001